Ich sitze sprachlos vor meinem Computer. Dankbarkeit und tiefe Berührung und überlaufende Freude sind, glaube ich, die Gefühle, die sich da melden. Worte zu finden, ich versuche es einmal.

In den letzten Tagen hat dieses Crowdfunding-Projekt Fahrt aufgenommen. Vor einer Woche noch dachte ich, es könnte schwierig werden, das Ziel zu erreichen. Ich habe über das Projekt berichtet, und es wurde in den Social Media Kanälen geteilt, doch es lief schleppend. Die Konkurrenz ist groß in der Weihnachtszeit…

Wie gut wir es haben – mal innehalten

Wir leben in einem wunderbaren Land, wo wir alles haben, was wir für ein gesundes und glückliches Leben brauchen. Dazu können wir uns das meiste leisten, was wir uns wünschen. Manchmal vergessen wir das. Es ist die schönste Form der Anerkennung und Wertschätzung, wenn Menschen aus der Familie, aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, einen wirklich großzügigen Teil ihres Geldes an so ein Projekt spenden und dafür ein paar Weihnachtsgeschenke weniger unter dem Baum liegen. Das Geschenk, das alle Unterstützer den Kids in Kenia und nun auch in Südafrika (denn, was über das 1.Ziel hinaus gespendet wird, geht an Zip Zap) machen, ist unbezahlbar. Sie werden die Möglichkeit haben, in eine, geschützen Rahmen, sich kreativ auszudrücken, neues zu lernen und einfach ohne Gefahr zu spielen und zu lachen. Das ist das ist das Grundprinzip von Social Circus: Having the freedom to express yourself in a fun and safe space.

Ich werde Euch Fotos und Videos der strahlenden Kinderaugen schicken.

Ich hatte bereits einen Magic Moment in der Cloudforrest School in Monteverde, nachdem ich ihnen einen Auftritt schenkte, weil der Direktor mich einen Tag in das Konzept der Schule schnuppern lassen hat. Selten schlug mir so eine Begeisterung entgegen. Hier ist das Video.

Dankbarkeit und Verbundenheit

In den letzten Tagen haben wunderbare Menschen, die ich aus Respekt hier nicht nennen werde, da sie sich auch auf der Startnext-Seite nicht als öffentlich zu erkennen gegeben haben, sehr großzügig gespendet. Beträge, von denen ich nicht zu träumen gewagt hätte. Meine Hoffnung war, wenn viele Leute, die ich kennen, an vielen Orten der Welt, viele kleine Beträge zahlen, schaffe ich es.

Dass jetzt 18 Unterstützer mit mit großezügigen Beträgen diese Summe zusammengebracht haben, erfüllt mich einfach mit unglaublicher Freude und gleichzeitig mit einer besonderen Art an Verbundenheit. Meine Eltern, sehr enge Freunde, auch manche, mit denen der Kontakt selten geworden ist, Freunde von der Weltreise und liebe Kollegen, Freunde meiner Eltern und Menschen, die mir in meiner schwierigen Phase vor 3 Jahren sehr geholfen haben, zählen zu den „Engelchen“, die an meine Idee glauben.

DANKE ans FAUST-GYMNASIUM STAUFEN

Die größte Überrschung erhielt ich heute morgen. Ich sehe auf der Crowdfunding-Seite eine größere Summe und bei einem Blick in die Unterstützerliste sehe ich, dass meine Schule, das Faust-Gymnasium, meine lieben Kollegen und die Schüler, die Einnahmen des Weihnachtsmarktes an Performers without borders gespendet haben. Liebes Faust, Ihr seid unglaublich! Ich fühle mich geehrt, dass Ihr alle meine Arbeit so unterstützt. Es zeigt mir wieder, die Verbundenheit, die Macher-Mentalität und den gemeinsamen Spirit in der Proejktarbeit, den das Faust so auszeichnet. Von Herzen DANKESCHÖN!

Eine Zirkustrainerin aus Südafrika sagte einmal zu mir, ihre Berufung sei:

To teach is to touch someone’s life!

Ob wir das in der Welt machen oder an unserem Wohnort, ob in einer Schule oder in Projekten oder einfach im täglichen Miteinander, ist egal.

Wenn wir kleine Fusstapfen, mit dem, was wir weitergeben (egal welche Art von Wissen es ist), in einem anderen Menschen hinterlassen und er dem Leben dadurch seine eigene Spur gibt, können wir jeden Tag die Welt ein wenig mitgestalten.

Ich finde, das ist ein Mission, die sich wunderbar anfühlt.

In diesem Sinne herzlichen Dank und eine wundervolle, besinnliche Weihnachtszeit.

Wer noch spenden möchte, die Kampgane läuft noch 2 Tage!

https://twww.startnext.com/performers-without-borders