Komisch, was sich hinter diesen Namen wohl verbirgt? Abwechslungsreiche Landschaften und faszinierende Natur.

Wir brechen um 6.15 auf, weil über 45 Grad erwartet werden!
Um 7 Uhr starten wir eine Wanderung von 4 km in die Schlucht des Murchison River im Kalbarri Nationalpark.

Nach 45 Minuten kommen wir in einer roten Felsenlandschaft an, die bizarr aussieht.
Wer will kann sich über eine Klippe abseilen lassen.
Sieht cool aus, aber ich hab schon so viele Kletterparks gemacht, dass ich lieber Zeit zum Fotografieren habe. Unerträglich sind die vielen Fliegen, die einem ständig in die Augen fliegen, deswegen zieht man diese verrückten Netze an oder wedelt die ganze Zeit wild mit einem T-Shirt.


Der Aufstieg für den Rückweg ist bereits um 9 Uhr unerträgliche heiß!
Ich freu mich mal wieder bewusst über meinen Körper, dass er solche Strapazen wieder meistern kann. Ziemlich genau vor 4 Jahren, nach meiner West-Nil-Fieber-Infektion und daraus folgender totaler körperlicher Erschöpfung, hätte ich nicht mehr daran geglaubt je wieder so auf Reisen zu gehen. Es wird wieder einmal klar, wie gut wir mit unserem Körper umgehen sollten, wir haben nur dieses eine Vehikel, dass uns durch das Leben trägt.

Im Auto ist es noch heißer als draußen, die Klimaanlage hat ihre Mühe.
Dennoch fahren wir weiter, um in der Mittagshitze auf der Straße zu sein, damit wir die Mittagspause im Billabong Roadhouse klimatisiert verbringen können. Vor allem bevor andere Reisegruppen ankommen.

Noch ein kurzer Fotostop unterwegs an Nature‘s Window and off we go…

Ich bewundere unseren 23-jährigen Guide, der immer gut gelaunt und topfit diese langen Strecken fährt.

Am Nachmittag erreichen wir die große Halbinsel Shark Bay, die Weltkulturerbe ist.

Hamelin Pool


Der erste Stop ist Hamelin Pool. Hier gibt es jahrhundertealte Stromatoliten.
Das sind versteinerte Formen, die aus diversen Bakterien entstanden sind. Das Wasser ist türkisblau, doch Baden geht hier nicht, da das Wasser hier viel zu flach und extrem salzig ist und man sich an diesen Dingern schnell die Füße aufschlitzen kann.

Shell Beach

Nochmal 40 Minuten und wir halten am Shell Beach. Ein Strand, der nur aus kleinen Muscheln besteht. Wir haben hier richtig lange Zeit und genießen einfach die Zeit im lauwarmen Wasser und haben mal Zeit uns als Gruppe näher kennenzulernen.

Mich faszinieren diese Mini-Muscheln, ich komme mir vor wie ein Kind. Wenn man die Muscheln hochschmeißt, wirkt es, als würden sie zu Staub zerfallen, so fein sind sie.

Die Nacht verbringen wir in einem Backpacker Hostel direkt am Strand in Denem.