8.7. – 13.7.2018

Ich habe so Lust, nach meinen Reisen etwas eigenes zu kreieren, das mit Bildung bzw. Weiterbildung zu tun hat. Letzes Jahr habe ich diese Sehnsucht schon gespürt und war in Amsterdam, um mir an einem Infotag die Knowmads Creative Business School anzuschauen. Die Erfahrung war damals schon so prägend, dass ich diese verrückte Coachingschule – die für 18-88-Jährige offen ist, um das zu finden, was einen tief im Inneren bewegt – nie aus meinem Kopf bekommen habe. Als dann im April der Newsletter ankündigte, es gäbe eine Summerschool, also eine Intensivwoche, musste ich mich drauf einlassen.

Es war eine Erfahrung der besonderen Art.

Das erste, was du am ersten Tag auf deinem Stuhl findest.

            

Dann wird man direkt ins kalte Wasser geschmissen. Nach dem Zufallsprinzip werden die von uns vorbereiteten Präsentationen an die Wand geschmissen, in denen wir uns in 4,55 Minuten vorstellen „durften“. 13 Folien zu 13 Fragen und pro Folie 21 Sekunden:)

Das Konzept

In den nächsten Tagen dreht sich alles nur um die folgenden 5 Fragen:

Wer bin ich?

In was für einer Welt will ich leben?

Wie und was kann ich dazu beitragen?

Wie kreiere ich ein Projekt oder eine Organisation, um das umzusetzen?

Und wie bringe ich es in die Welt?

Lernen durch Herausforderung

Echt verrückt, ich weiß. Doch selten habe ich das Leben so praktisch gespürt und so viel gelacht. Zum Beispiel, um zu lernen, wie man seine Idee verbreitet, darüber spricht und Marketing für sein Projekt macht, wartete die „Büroklammer-Übung“ auf uns: Eine Büroklammer in etwas Größeres zu tauschen – in 2,5 Stunden.

Unfassbar: Wir kamen mit einem Fahrrad und einer Kaffemaschine zurück:

Wir lernten viele Ansätze und Methoden, um unsere Gedanken, die einem auch echt oft Sorgen und Zweifel bereiten, aus einer anderen Perskeptive zu sehen und die Prozesse, die bei Veränderungen entstehen, zu verstehen. Ein großer Teil davon wird anschaulich in der Theorie U von Otto Scharmer. EIn Prozess, der sowohl bei der Findung der Business-Idee genauso wie bei beziehungen oder Lebenseinstellungen funktioniert:)

Ein anderes Mal ging es darum, die Erfolgsverhinderer zu finden und kreativ-spielerisch damit umzugehen. Wie ich das gemacht habe, ist ziemlich klar:

Die Woche ist schwer in Worte zu fassen, denn es ging so viel ums Fühlen, Selbsteinschätzen und Querdenken und nebenbei gab es dann noch einen Sushi-Workshop und einen Escape-Room für die Sinne. Wer selbst noch etwas beitragen wollte, darf das immer: so entstand ein spontaner Yoga-, Tanz- und Jonglage-Workshop.

Ganz langsam formt sich eine Idee, die mir ziemlich viel Energie verleiht. Ihr werdet es hier erfahren, wenn es spruchreif wird.

Doch die Atmosphäre in einer kleinen internationalen Gruppe über die Innovationen von morgen nachzudenken, war ein echtes Erlebnis:)

Weiterbildung mal ganz anders. Mit Herz und viel Spaß.