Workation heißt der Trend, der Arbeiten und Urlaub verbindet. Besonders bei den digitalen Nomaden, die ihr Business von den schönsten Orten der Welt vom Laptop aus führen, ist es im Moment die angesagteste Weiterbildungsform.

Wer mich auf meinem Blog regelmäßig begleitet, weiß von meiner Teilnahme auf der Nomadcruise. Eine Konferenz für Menschen, die ortsunabhängig arbeiten, auf einem Kreuzfahrtschiff.

Jetzt bin ich gerade in Tarifa (Spanien), am südlichsten Zipfel von Europa, ganz in der Nähe von Gibraltar, auf einer Workation von FLAKS.

Das schöne an Workations ist, dass man sich zusammen eine wunderschöne Unterkunft leisten kann, die Teilnehmer in ihrer Expertise Workshops geben, und wir gemeinsam Sport machen.

Besondere Unterkünfte

Elmar, der Veranstalter, der mit Retreatrs.com eine Plattform geschaffen hat, wo man Workations findet, hat eine wunderschöne Villa gemietet mit Blick rüber nach Marokko:)

Kiten für Profis

Der Sport, der uns alle hier verbindet, ist es Kitesurfen. Denn Tarifa ist einer der windsichersten Orte in Europa. Doch für „advanced beginners“ wie für mich sind 40 Knoten echt eine Nummer zu groß, musste ich festestellen.

Daher nahmen wir Anfänger Kurse in Algerciras die ersten 3 Tage, da waren es nur 20 Knoten. Verrückte Kulisse, denn man surft vor den Cargo-Schiffen und in direkter Nachbarschaft des Hafens.

Ich wahr so stolz nach meinen Fortschritten in der Lagune in Sizilien, dass ich jetzt weiter an meiner Technik und den Wenden üben wollte. Dachte ich. Doch die Wellen und der Wind hier machten das Kiten hier für mich so schwer, dass es erstmal ein Erfolg war, sich auf dem Brett zu halten. Also wieder zwei Stufen zurück. An Upwind-Fahren, also Höhe halten, war nicht zu denken. Mehrmals am Tag musste ich den sogenannten „Walk of Shame“ am Strand zurück laufen…

Das Unglück eines Anfängers ist, dass man beim „Bodydraggen“, wenn man sein Bord in den Wellen sucht, viiieeel Wasser schluckt. Das wurde mir am dritten Tag zum Verhängnis, wie den anderen beiden Anfängern auch. Denn die nächsten 2 Tage verbrachten wir über der Kloschüssel… Das Wasser ist wohl verschmutzer als man denkt.

Masterminds und Workshops

Jeden Morgen hatten wir eine Mastermind, in der einer über seinen Stand des Business erzählt, oder noch nach einer Idee sucht, so wie ich, und die anderen melden aus ihrem Erfahrungshintergrund zurück, was sie für Möglichkeiten mit deinen Fähigkeiten sehen. So sind bei Flaks wohl schon einige Businesse entstanden.

Da viele Unternehmer heutzutage, vor allem Start-ups, ständig ihre Ideen vor Investoren oder auf ihrer Webseite zeigen müssen, aber das bei vielen Menschen auch eine ziemliche Angst auslöst, habe ich aufgrund meines journalistischen Hintergrunds direkt einen Rhetorik-Workshop gegeben, der sehr gut ankam.

Die Begeisterung und schnelle praktische Umsetzung hat den Teilnehmern so gut gefallen, dass sie mich ermutigten, doch genau mit dieser Fähigkeit, Menschen zu helfen.

Umsetzung

Gesagt, getan. Da eh nächste Woche eine Moderation ansteht, habe ich es zum Anlass genommen, meine neue Homepage zu kreieren und das Workshopangebot direkt mit aufzunehmen.

Et voilà: www.julia-schmitz-die-moderatorin.de

Umgeben von „like-minded people“

Zeit zum Genießen an den lauen Frühlingsabenden war auch.
Ganz traditionell spanisch: Mit Paella.