„Für mich ist es das Schönste, anderen Menschen zu helfen, sich selbst durch ihre Fähigkeiten zu überraschen. „

Ich bin Julia, 35 Jahre alt. Menschenfreund. Social Butterfly. Varieté-Künstlerin. Rhetoriktrainerin. VJ-Journalistin und Gymnasiallehrerin.

Meine Leidenschaften haben viel mit Neugier, Kreativität, Bewegung, Lernen und Geschichten über Menschen zu tun. Sport, Zirkus und Reisen sind mein Lebenselexier. Seit 2005 haben meine Reisen einen besonderen Fokus. Ich erlebe ein Land, seine Menschen und ihre Kultur am liebsten in der Mitarbeit bei verschiedenen Zirkusprojekten.

Als ich 1992 mit dem Jonglieren begann – meine Oma zeigte es mir mit zwei Bällen – wusste ich nicht, was da in meinem tiefsten Inneren freigesetzt wurde. Es war nicht einfach ein Hobby, es wurde zu einer Faszination, einer Leidenschaft, einer tiefen Herzensangelegenheit.

Mein erstes Projekt im Oktober 2005 hat mich so berührt, dass ich seitdem immer wieder nach Kapstadt in die Zip Zap Circus School gefahren bin. „I have been zapped!“ war das Gefühl, das ich vom ersten Moment an hatte, als ich diese Halle betrat. Es war magisch und fühlte sich so richtig an, als ein kleiner schwarzer Junge mich an die Hand nahm und mit einem Lachen fragte: „Have you ever tried flying trapeze?“ Ich schüttelte den Kopf. „It’s easy!“ und keine zwei Minuten später hing ich unter der Hallendecke und schwang durch die Luft und mein Herz machte einen Freudensprung. Bei Zip Zap habe ich die tiefe Erfahrung gemacht, wie wichtig das Verfolgen seines Traums ist – auf der Bühne und im Leben.

Im Sommer 2015 war ich zum 3.Mal dort – sie sind auf dem besten Weg zur 1. Nationalen Zirkusschule Südafrikas zu werden. I have been zapped again by the joy and kindness of the Zip Zap familly.

Hin und wieder habe ich neben meinen professionellen Auftritten  Projekte an Schulen oder bei Jugendfreizeiten begleitet, aber nie hat es mich so erfüllt wie die Arbeit mit Kindern in sozialen Projekten, wenn sie – abseits von ihrem schwierigen Alltag – in die magische Zirkuswelt eintauchen.  Zirkus wirkt und nicht nur auf Kinder: Es macht viel mit deiner Persönlichkeit und das Bereicherndste: Du spielst immer mit der Bewegung und deiner Fantasie – frei wie ein Kind.

Meine Weltreise 2013/2014 hat mich immer wieder zu Projekten geführt, in denen ich über meine Jonglage-Kurse unglaublich interessante Menschen kennengelernt habe, die mein Leben bereichert haben.

Nach einer schweren Krankheit 2015 und einer völligen Überlastung als Lehrerin hat meine Seele „Stop!“ gesagt und ich habe nach einiger Zeit in einer Klinik fühlen gelernt, was mich wirklich begeistert. Achtsamkeitsmeditationen (weil sie mich geheilt haben) und eben meine Leidenschaft, Jonglieren anderen Menschen beizubringen.

Dort habe ich es zum ersten Mal auch viele erwachsene Menschen zum Jonglieren gebracht und meinen Kurs durch Techniken aus meiner Fernsehmodertoren-Ausbildung und durch Körperwahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen erweitert. Ich bekam das Feedback, die Teilnehmer fühlten sich so glücklich wie schon lange nicht mehr und hätten endlich loslassen können, da sie nur auf die Bälle und ihren Körper konzentriert waren.

Außerdem bin ich beim Jonglieren so wirklich ich. Es ist einfach herrlich, wenn man jeden Tag mit Begeisterung tun kann, wofür das Herz schlägt.
So war die Idee geboren, mit den Kursen „sich über Jonglage in Balance bringen“ und „deinen Rhythmus finden“, in eine ganz neue spannende Lebensphase einzutreten.

Ich mag die Welt mitgestalten, die Welt fühlen und sie mit allen Sinnen erleben:
„Juggle… for life.“

Hier hat mich der Zirkus bisher hingeführt…

Zip Zap Circus School: Kapstadt, Südafrika

Als ich 2004 als Fremdsprachenassistentin in Lausanne in der Schweiz arbeitete, trainierte ich in zwei kleinen Zirkusschulen. Ich lernte unabhängig voneinander zwei Artisten kennen, die ein T-shirt mit dem Schriftzug „ I have been zapped!“ trugen. Als ich nachfragte, was das bedeutete, sagten Sie nur. „Fahr hin und schau es dir an, es ist magisch!“

Im Oktober 2005 nach Abschluss meines Sportstudiums war es soweit. Ich ging für 8 Wochen nach Kapstadt als Gastlehrerin für Jonglage– hier begann meine Begeisterung für soziale Zirkusprojekte, die Kindern eine Perspektive geben und die Charaktereigenschaften stärken.

Seitdem ist die Leidenschaft für die Zipzap Familly jedes Jahr stärker geworden. Nach 20 Jahren hat sich das Projekt enorm entwickelt: die ersten Kinder haben ihre Engagements in internationalen Zirkusshows und in der Schule selbst haben sie ein Education system entwickelt, dass den „Dare to dream“- Gedanken von den „Großen“ an die „Kleinen“weitergibt. Sie stehen kurz vor dem Zertifikat First national circus school of South Africa“, die Pläne für das Gebäude stehen bereits, nur leider ist der Sponsor abgesprungen. So ist es mir eine Herzensangelegenheit, einen Teil der Einnahmen dieser Seite an ZipZap weiterzugeben.

Munachay: Urubamba, Peru

Bin ich mit dem Gründer des Projekts Dieter Arnold (Zauberer Don Futschikato) auf Benefitsveranstaltungen aufgetreten, um dieses Kinderdorf zu unterstützen. Er selbst hat keine Kinder. So wollte er mit seinen Gagen einen Ort schaffen, wo Kinder, die aus sehr armen Verhältnissen kommen, ein Zuhause und eine Zukunftsperspektive schaffen.

Mittlerweile ist Munachay ein Dorf, bestehend aus 11 Häusern, und bietet 80 Waisen ein Zuhause. Während meiner Weltreise konnte ich endlich selbst dort 3 Wochen verbringen. Nach 15 Jahren stand ich nocheinmal zur Jubiläumsveranstaltung mit Dieter Arnold gemeinsam auf der Bühne in Urumaba, Peru. Leider auch das letztes Mal, denn im Mai 2014 ist er verstorben.

Circus OZ, Melbourne, Australien

Dieser Zirkus ist sehr professionell und der erfolgreichste Australiens.
Neben bei betreiben sie die Super Hero Akademy, in der Kinder spielerisch und ganz ohne Wettkampf, in den Diszplinen Ihre Charaktereigenschaften automatisch ausbilden können und weitere positive Erfahrungen sammeln können.

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